Der heißersehnte Sommer rückt immer näher und wir können nach langandauernden Corona-Einschränkungen nun endlich wieder reisen. Während das Kofferpacken für die einen der blanke Horror ist, zelebrieren die anderen den Prozess so, als wäre er bereits ein Teil des Reiseabenteuers. Effizientes Packen ist manchmal gar nicht so einfach und erinnert an Tetris. Doch jetzt ist Schluss mit nervenzerreibenden Kofferpackaktionen mitten in der Nacht! Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Koffer effizient packen können. Worauf warten Sie noch? An die Koffer – fertig – los!

 

Planung ist das A und O

Wie in den meisten Lebensbereichen kann frühzeitige Planung dabei helfen, zu entlasten. Auch beim Kofferpacken gilt: Wer früher plant, hat weniger Stress. Eine Packliste hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und kann auch bei der Rückreise als Checkliste dienen. Schreiben Sie sich auch eine Last-Minute-Liste mit Dingen, die Sie leicht vergessen könnten, da sie erst kurz vor Abreise eingepackt werden können. Dazu zählen beispielsweise das Handyladekabel oder die Lesebrille – diese Gegenstände werden besonders häufig zuhause vergessen. Damit dies nicht passiert, sollten Sie daher keinesfalls auf eine Packliste verzichten. Eines steht fest: Eine Liste hilft definitiv dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn es um das Kofferpacken geht.

 

So geht der Koffer wirklich zu

Bestimmt kennt jeder dieses Problem: Man versucht vergeblich seinen übervollen Koffer zu schließen. Das Problem besteht nicht unbedingt immer darin, dass man viel zu viel in seinen Koffer packt – was zählt, ist die Reihenfolge. Denn die goldene Regel lautet auch beim Kofferpacken: Schwere Gegenstände nach unten, leichte nach oben.  Schwere Dinge wie Schuhe, Kulturbeutel und Co. sollten daher als erstes im Koffer landen. Die leichten Gegenstände sollten Sie dazu nutzen, alle Hohlräume und Lücken zu füllen, denn so entstehen möglichst ebene Schichten und man hat mehr Platz. Ein wichtiger Zusatztipp: Wenn Ihr Koffer zwei Deckelseiten hat, sollten Sie beide gleichermaßen füllen, damit Sie schwankendes Gepäck verhindern können.

 

Rollen, rollen, rollen

Wenn Sie Ihre schweren Gegenstände nun gut verstaut haben, geht es ans Eingemachte. Rollen Sie leichte Kleidungsstücke wie T-Shirts, Unterhemden oder Tops und füllen Sie damit entweder die entstandenen Lücken in ihrem Koffer oder verstauen Sie Ihre gerollten Shirts in Reisekleidertaschen. Reisekleidertaschen sparen nicht nur Platz, sondern helfen auch dabei, den Koffer übersichtlich zu organisieren. Die einzelnen Täschchen lassen sich prima im Gepäckstück unterbringen und Sie wissen beim Auspacken sofort, welche Kleidungsstücke Sie in welchen Päckchen finden.

 

Falten Sie noch oder schichten Sie schon?

Sie falten Ihre Hosen, Pullover und Kleider gerne sorgfältig, bevor Sie diese gestapelt in Ihrem Koffer verstauen? Das ist ja schön und gut, aber platzsparend ist diese Technik nun wirklich nicht. Anstatt Ihre schweren Kleidungsstücke zu falten, sollten Sie sie lieber schichten. Sie fragen sich, wie das geht? Legen Sie eine Hose zur Hälfte längs in den Koffer und legen Sie dann ein weiteres Kleidungsstück im selben Verfahren auf die andere Kofferseite. Machen Sie dieses Schichtprinzip so lange weiter bis sich an allen vier Kofferseiten Klamotten überlappen. Am Schluss klappen Sie einfach alle überstehenden Teile nach innen, bis ein kompaktes Päckchen im Koffer entsteht. Verschließen Sie zum Abschluss noch den integrierten Spanngurt und klappen Sie den Kofferdeckel zu. Et voila – Ihr perfekt gepackter Koffer ist bereit für die Reise.

 

Wie Sie sehen, ist effizientes Kofferpacken gar nicht so schwer, wenn man die nötigen Tipps und Tricks kennt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Packen und eine gute Reise!